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copyright 2009 Dr. Vlaschitz
Histaminintoleranz
Die häufigsten Auslöser von Beschwerden sind:
- Alkoholische Getränke (besonders Rotwein)
- Käse
- Schokolade
- Salami, Rohwürste
- Nüsse
- Tomaten
- Erdbeeren
- Zitrusfrüchte
- Sauerkraut
- Spinat
- Fisch
- Verdorbene Lebensmittel
Histamin ist hitze- und kältesensibel und kann daher weder durch Kochen, Braten oder Backen noch durch Erhitzen in der Mikrowelle oder Tiefkühlen zerstört werden. Alkohol hemmt das histaminabbauende Enzym.
Folgende Auswahl an Medikamenten kann in Einzelfällen zu Symtomen führen:
Wirkstoff: Handelsname:
Acetylcystein Aeromuc, Pulmovent
Ambroxol Mucosolvan, Ambrobene
Clavulansäure Augmentin
Metamizol Novalgin, Inalgon
(Quelle: Jarisch, Reinhart. Histamin-Intoleranz, Stuttgart/New York, Thieme Verlag 1999)
Tipps für zu Hause:
- Schilcherweine enthalten kaum Histamin
- Schlumberger Sekt "Goldeck" ist histaminfrei
- Obergärige Biere (Weizenbiere) weisen höheren Histamingehalt auf als Untergärige
- das alkoholfreie Bier "Null komma Josef" ist histaminarm
- bei Schimmelkäse voll- und überreife Stücke ("halbflüssig") meiden
- gering belastete Käsesorten sind: Butterkäse, Käse nach holl. Art, Geheimratskäse
- Mozzarella und Feta sowie alle Frischkäse sind histaminfrei
- Achten Sie bei Fertigprodukten wie Packerlsuppen und Fertigmischungen sowie Fertiggerichten, dass keine der angegebenen Lebensmittel enthalten sind
- fangfrische Fische sowie Tiefkühlfische, bei denen die Kühlkette nicht unterbrochen wurde sind histaminarm bzw. histaminfrei.
Es gibt Nahrungsmittel, die histaminähnliche Substanzen enthalten, welche ebenfalls unerwünschte Reaktionen auslösen können. Andere Nahrungsmittel können direkt im Körper unspezifische Histamin freisetzen (= Histaminliberatoren). Sehr histaminempflindliche Personen sollten auch bei potentiellen Histaminliberatoren vorsichtig sein.
Dazu zählen:
- Schokolade und Kakao
- Tomaten, Erbeeren, Orange, Grapefruit, Banane, Ananas, Papaya, Birne, Kiwi
- Hülsenfrüchte
- Weizenkeime
- Cashewnüsse und Walnüsse
- Meeresfrüchte
(Quelle: http://www.goldenes-kreuz.at/ernaehrung/histaminintoleranz)