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copyright 2009 Dr. Vlaschitz
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Archiv
Gesundheitstag 2007 - Nachlese
Im Zeichen der Pflege
Wieder einmal war dies Veranstaltung ein voller Erfolg - zahlreiche Besucher verfolgten die Vorträge und besuchten die Infostände.
Impfungen: Bei allem Eifer bezüglich Zeckenschutz, Grippe, Reiseimpfungen etc. wird auf die wichtigen Auffrischungen für Tetanus, Polio und Diphtherie oft vergessen!
Vogelgrippe (Geflügelpest, Avian flu)
Die Vogelgrippe wird durch ein Influenza-Virus hervorgerufen und kann in seltenen Fällen von Geflügel auf Menschen übertragen werden. Die Infektion erfolgt dabei durch direkten Kontakt, das Einatmen von Kotstaub, sowie den Verzehr von ungekochtem Hühnerfleisch bzw. Eiern. Eine Infektion über gekochtes Hühnerfleisch/Eier wird derzeit sowohl von der WHO als auch von der Europäischen Agentur für Ernährungssicherheit für sehr unwahrscheinlich gehalten. Für den Menschen ist diese Erkrankung im Allgemeinen harmlos und kann gut behandelt werden. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet äußerst selten statt.
Seit Juli 2005 werden nun Infektionen von Geflügel und freilebenden Vögeln im asiatischen Teil von Russland sowie in Kasachstan gemeldet.
Für Österreich besteht keine Gefahr, da weder Geflügel- noch Geflügelprodukte oder Jagdtrophäen in die EU importiert werden dürfen. Zusätzlich wurde nun auch der Import von Ziervögel sowie unbehandelten Federn aus Russland und - vorsorglich - auch aus Kasachstan verboten. Auch das Risiko einer Einschleppung der Vogelgrippe über Zugvögel (z.B. Wildgänse und -enten) ist gering, da Österreich von den großen Wanderrouten der Zugvögel kaum betroffen ist.
Sollte es trotz aller Vorkehrungen dennoch zum Auftreten der Vogelgrippe in der EU kommen, stehen wirksame Maßnahmen zur Verfügung, wie beim letzten Vogelgrippe-Ausbruch (Belgien, Niederlande – 2003) gezeigt werden konnte: die Ausbreitung einer Epidemie konnte verhindert werden, in dem die betroffenen Herden gekeult wurden und eine vorsorgliche medikamentöse Behandlung für besonders exponierte Personen (z.B. Veterinäre und -innen, Arbeiter/innen auf Geflügelfarmen) eingeführt wurde.
Es besteht kein Grund voreilig oder gar hysterisch zu reagieren. Sollte es tatsächlich zum Auftreten dieser Erkrankung kommen können unsere Behörden rasch und gezielt reagieren.
Hamsterkäufe von Medikamenten sind teuer und unnötig (dienen nur der Erzeugerfirma)!!!
Die folgenden Leitlinien für mobiles Telefonieren sollen "ausdrücklich nicht nur für Kinder" gelten:
- Kinder unter 16 Jahren sollten Handys nicht benutzen.
- Nur in dringenden Fällen und dann nur kurz telefonieren. - Handy in der Hosentasche und auch SMS-Versenden unter der Schulbank kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sollte daher gänzlich unterlassen werden.
- Beim Versenden von SMS das Handy vom Körper fernhalten. - Handy nachts ausschalten - wenn eingeschaltet, nicht in Kopfnähe aufbewahren.
- Nicht in Fahrzeugen (Auto, Bus, Bahn) telefonieren, da hier das Handy mit höherer Leistung strahlt.
- Auch Headsets sind nicht empfehlenswert, da das Kabel häufig wie eine Antenne das Signal weiterleitet.
- Keine Spiele am Handy spielen.
- Handy während des Gesprächsaufbaus nicht an den Kopf halten. - Ein paar Meter Abstand von anderen Personen halten, sie werden mitbestrahlt.
- Weniger Handytelefonate bedeuten weniger Strahlung von Handymasten.
- Internet nur über Kabelverbindungen - UMTS und WLAN führen zu hohen Strahlenbelastungen.
Vorsicht: Kinder nicht auf den Schoß setzen, wenn Sie ein Handy eingesteckt haben!
Bewegung ist (fast) alles - Nachlese
Grundsatzreferat von Andreaas Vlaschitz über Bewegung. Danach Vorstellung des Pilot-Projekts
"Bewegungsmappe" durch VDir Karl Graf u. Dr. Karl Vlaschitz. Schulkinder lesen ihre Aufsätze zu diesem Thema vor.
Pausengymnastik mit Monika Graf - alle machen brav mit. Im 2. Teil referieren Mag. Martin Radatz und Dr. Martin Nehrer über "Sport im Kindes- u.Jugendalter" und die "Wunderdroge Bewegung"
Das Hauptreferat hält P.B.Maier über "Sport und Ethik".
Ich danke allen für die Teilnahme und den Besuch.
Vorsorgeinitiative gegen plötzlichen Kindestod - Empfehlungen
1) Ihr Baby sollte unbedingt auf dem Rücken schlafen, solange es sich noch nicht selbst umdrehen kann
2) Das Rauchen in der Schlafumgebung Ihres Kindes ist unbedingt zu vermeiden.
3) Säuglinge sollten im elterlichen Schlafzimmer, jedoch unbedingt im eigenen Kinderbett schlafen.
4) Babys sollten, wenn möglich, in den ersten 6 Monaten unbedingt gestillt werden.
5) Das Gitterbett sollte eine feste, luftdurchlässige Matratze haben. Keine Kopfpolster oder Stofftiere ins Gitterbett.
6) Sie sollten von Anfang an einen Babyschlafsack in der richtigen Größe statt einer Kinderdecke verwenden.
7) Wissenschaftliche Studien haben erwiesen, dass Schnuller beim Einschlafen das SIDS-Risiko stark reduzieren.
Weitere Info unter www.sids.at
Befundmappe
Seit Juli 2001 wird an Patienten im Rahmen von Vorsorge- oder Durchuntersuchungen eine Befundmappe ausgegeben. Diese hat zum Zweck sämtliche Befunde übersichtlich geordnet zu den Arztbesuchen mitzunehmen. Der jeweils behandelnde (Fach-) Arzt hat die Möglichkeit Einsicht zu nehmen, Einträge durchzuführen und weitere Befunde hinzu zu fügen.Ich erwarte mir dadurch eine Optimierung der Befundung und eine bessere Betreuung der Patienten.
Daher meine Bitte: Nehmen Sie zu den Arztbesuchen immer dieses Mappe mit.
Reisethrombose - nein danke!
Wenn Sie glauben Risikopatient für Reisethrombosen zu sein - sprechen Sie vor einer Reise unbedingt mit Ihrem Hausarzt darüber. Lassen Sie bei der Gelegenheit auch Ihren Impfstatus überprüfen!
Impfung gegen Rotavirus - für Babys dringend empfohlen!
Weg mit den Laufwagen für Säuglinge! Diese sind nicht nur gefährlich, sie beeinflussen auch die motorische Entwicklung der Kinder negativ. Wir müssen den Kindern Zeit lassen sich zu entwickeln.
Abendgespräch über Gesundheitsvorsorge am 25.03.2009
Erfolgreich und interessant ist auch dieser "Gesundheitsabend" verlaufen. Wir danken für die Teilnahme und die Diskussionsbeiträge.
Durch den Abend führten Dr. Andreas und Dr. Karl Vlaschitz.